von Manfred Steiner bzw. Andreas Herfurth (es gilt das gesprochene Wort):
Der Verein besteht sage und schreibe schon 8 Jahre. Der Bericht des 1. Vorstandes, Manfred Steiner zeigt, dass die Entwicklung hinsichtlich Mitgliederzahlen und Aktivitäten stetig ist. Die Zahlen von Erika Jünger, Kassiererin, zeigen, dass die Finanzierung der Modernisierung der Dorfstube dank großzügigen Zuschüssen bereits „abgehakt“ ist und die angesparte Rücklage sogar erlaubt, sich neuen Aufgaben zu zuwenden.
Die Aussprache war kritisch und anregend. Andreas Herfurth, 2ter Vorstand, wird den Anregungen im Gespräch mit der Stadt nachgehen.
Ursprünglich war der Verein mit 4 Vorständen angetreten. Die Konstruktion zu Beginn erlaubte, dass die anderen Vereine, Männergesangverein, Sportverein, Obst- und Beerenbauverein gleichberechtigt im Vorstand vertreten sind. In der Startphase war die Unterstützung sehr sinnvoll, mittlerweile steht der Bürgerhausverein eigenständig da. Dementsprechend wurde die Anzahl der Vorstandsposten von 4 auf 2 zurückgenommen. Des Weiteren wurde in die Satzung die Möglichkeit der Ehrenmitgliedschaft vorgesehen und als Vereinszweck wurde das Ziel „Dorfverschönerung“ mit aufgenommen.
Die Neuwahlen zum Vorstand ergaben keine personellen Veränderungen. Es wurden gewählt:
Manfred Steiner, Erster Vorstand;
Andreas Herfurth, Zweiter Vorstand,
Erika Jünger, Kassiererin,
Gerlinde Bieberle, Michaela Greiner-Weng, Conni Weith und Susanne Zühlke bleiben Beisitzerinnen,
Simone Gall und Susanne Buchwald (neu) sind jetzt Kassenprüferinnen.
Unter dem TOP „Aktuelles: Rund ums Rathaus“ verband Andreas Herfurth Vergangenheit und Zukunft. Das Alte Rathaus ist Dorfgemeinschaftshaus. Das bedeutet, der Vorstand freut sich über weitere Akteure*Innen, die ein neues Veranstaltungsangebot ausprobieren möchten. Er wies auch darauf hin, dass das neue Flair der Dorfstube dafür geschaffen ist, für die Dorfjugend ein Angebot zu entwickeln. Als nächste große Aufgabe steht die Modernisierung des Magazins an. Der Vorstand entwickelt im ersten Schritt ein Grobkonzept. Ziel ist, dieses dann in der nächsten Mitgliederversammlung zu präsentieren.
Zum Schluss bedankte sich der Vorstand bei allen Event-Mitverantwortlichen mit einem Präsent. Besonders groß war die Freude bei Marianne Greiner über den Geschenkkorb für die fleißigen Strickdamen.
Andreas Herfurth/Manfred Steiner
"Es ist bekannt, dass ich den Grundsatz vertrete, das Alte Rathaus ist ein Dorfgemeinschaftshaus, es steht für viele ( nicht für alle) Menschen offen und das Haus ist, mit Leben zu füllen.
Dieses mit Leben füllen, ist nicht alleinige Aufgabe des Vorstandes. Man hat hier die Möglichkeit sich einzubringen. Wir freuen uns, wenn jemand auf uns zukommt und sagt: Ich habe hier eine Idee, die würde ich gerne versuchen, umzusetzen. Das ist das Angebot.
Anlässlich der Einweihung unserer neuen Dorfstube habe ich gesagt, diese neue Dorfstube mit Internet, mit Küchenzeile eröffnet neue Möglichkeiten.
• Es wäre gut, wenn für die Dorfjugend ein Angebot entstehen würde.
• Es gibt auch in Breuningsweiler alleinstehende Menschen. Es wäre gut, wenn sie es, beispielsweise, mal mit einem gemeinsamen Frühstück versuchen würden.
• MaW es gibt durchaus verschiedene Möglichkeiten
Marion Käfer, Künstlerin. Sie malt leidenschaftlich gerne und gibt begeistert ihr Wissen in Malworkshops weiter.
Sie wird – so haben wir es vereinbart – im Herbst 3 Malworkshops anbieten. Die Termine sind 22.10, 5.11., 26.11. Die Kosten belaufen sich pro Malworkshop auf ca. 25.- €.
Nun zu dem Gebäude, der Hardware unserer Gemeinschaft.
1. Im Januar haben wir die Fertigstellung der Dorfstube gebührend gefeiert. Schon während der Modernisierung der Dorfstube wurde klar, dass wenn die Dorfstube so schön wird, dann muss das Entrée, also der Eingang, auch hübsch gemacht werden. Für dieses Projekt hat sich Gerlinde Bieberle bereiterklärt, die Federführung zu übernehmen. Sie und Ihr Team, u.a. Günter, Fabian, haben das durchgeführt. Es ist noch nicht ganz fertig. Das ist nicht fehlende Motivation, sondern es ist dem Feuchtigkeitsproblem an der Außenwand geschuldet.
2. Die freigelegten Steine sind / waren – so sagt man – der Abgang zur Arrestzelle. Mein Kommentar bei der Vorort-Besprechung: Nur ein Glück, dass der Abgang zugemauert ist. Wer weiß, wer ansonsten alles hinunter geschickt werden würde.
3. Dorfstube - Wir haben Probleme mit dem Boden. Er wölbt sich insbesondere an der Außentür.
4. Wir bespielen nicht nur das Alte Rathaus, sondern auch den Dorfplatz mit Steinhäusle. Es wurde die Hecke entfernt.
5. Neue Damentoilette, neue Dorfstube, neuer Eingangsbereich: Was steht als Nächstes an?
6. Handlauf Haustür läuft
7. Barrierefreier Zugang zur Toilette - Der Vorstand hat beschlossen, das zu prüfen, ob überhaupt möglich und wenn ja, was das dann kosten würde. Ich – zusammen mit Michaela - bin verantwortlich. Wir sind mit Heiner Tressl in Kontakt.
8. Weiter Klarschiff machen in den unbenutzten Räumen in den Obergeschossen. Die Räume werden als Lagerräume genutzt.
9. Ziel ist, einen Raum zu schaffen, in dem die Dinge eingelagert sind, auf die alle Vereine zugreifen können.
Ziel ist weiter, für Bürgerhausverein, für MGV, für OBV - alphabetisch sortiert – einen separaten Raum zu schaffen für die jeweiligen Dinge des Vereins. Der SVB ist außen vor. Er hat aktuell nicht das Interesse, die Kraft eine Hocketse wie in früheren Jahren zu stemmen.
10. Neuordnung Magazin.
Der Name stammt aus der früheren Nutzung als Feuerwehrmagazin. Manche sagen Garage dazu.
MaW: Wir haben im Vorstand bereits darüber diskutiert, welchen Namen die Garage, das Magazin zukünftig haben könnte.
Das wird vielleicht auch davon abhängen, welche Nutzung in diesem Raum zukünftig geschehen soll. Wir im Vorstand sind so unterwegs: Der Raum muss modernisiert werden. Wie? Darüber gibt es möglicherweise unterschiedliche Vorstellungen. Das bedeutet: Wir werden im Vorstand uns einmal klar machen, welche Nutzungen in diesem Raum zukünftig möglich sein sollen. Da werden wir Zeit brauchen und dann auch Geld.
Ich darf erinnern: Die Modernisierung der Dorfstube ist ein Erfolgsprojekt geworden. ABER: Dem Projekt ist ein jahrelanger Diskussionsstreit vorangegangen. Es gab Stimmen, die forderten sofortigen Schallschutz und es gab Stimmen, die sagten, bitte erst Gesamtkonzept und dann legen wir los.
Zum Schluss: Der Verein besteht mittlerweile 8 Jahre. Zu Beginn waren die Diskussionen, um Grundausstattung, Geschirr, um neue Gardinen, um neue Damentoiletten usw. sehr anstrengend. Wir haben damals auch kein Geld gehabt. Heute sind wir wesentlich entspannter unterwegs.
Bei der Renovierung der Außenfassade und der Erneuerung des Dachs wurden alte Bücher gefunden. Die habe ich der Stadtarchivarin Fr. Conzinet-Weber gezeigt. Ein Buch stammt aus ?? Es gibt hier Eintragungen von 1750 usw. Es ist ein sogenanntes Güterverzeichnisbuch. Vorläufer von unserem Grundbuchauszug.
Fr. Conzinet-Weber prüft, ob eine Restaurierung möglich ist und wenn ja, was das kosten würde. Gegebenenfalls werden wir dann einen Spendenaufruf machen.
Wir sehen … mit unserem Rathaus können wir sehr verschiedenartig unterwegs sein."
Andreas Herfurth